Ende 2007 führten sich häufende Berichte über schwere Komplikationen (anaphylaktische Reaktionen, Rhythmusstörungen, Asystolien) im Rahmen der Verwendung von bestimmten Echo-Kontrastmitteln dazu, daß die FDA eine entsprechend deutliche Sicherheits-Warnung und neue Kontraindiaktionen veröffentlichte.
Bei uns zumindest führte das zu einger Enttäuschung im Echolabor. Ist doch das Kontrastmittel eigentlich eine feine Sache z.B. für die Darstellung von Vorhofseptumdefekten oder die Diagnostik von schwer schallbaren Patienten.
Eine retrospektive Arbeit von Shaikh K et al.* stellt nun die Daten von 3121 Patienten vor, die ein Stress-Echo mit oder ohne Echokontrastmittel bekommen haben. Kontrastmittel wurde jeweils nur dann eingesetzt, wenn die Bildqualität ohne nicht optimal war. In dieser Arbeit zumindest konnte keine erhöhte Rate an Komplikationen in der Kontrastmittelgruppe festgestellt werden.
Wie es scheint, hat das - und die Klagen vieler Echographeure - die FDA zum zurückrudern veranlasst. Die Warnungen wurden abgeschwächt.
* Shaikh K, Chang SM, Rosendahl-Garcia K, et al. Safety of contrast administration for endocardial enhancement during stress echocardiography: observations from a large cohort and comparison to non-contrast stress. J Am Soc Echocardiogr 2008; 21: 571.
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