Verfasst um 15:49 Uhr in intensivmedizin, klinik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
"Data Hemorrhages in the Health-Care Sector" heisst ein aktueller Artikel von Eric Johnson, der darin seine Recherchen im Auftrag des Departement for Homeland Security beschreibt. Worum geht es dabei? Kurz gesagt haben die Autoren einfach mal mit gängigen Programmen (z.B. Limewire) in P2P-Netzwerken nach Patientendaten gesucht.
Verfasst um 19:44 Uhr in klinik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Zu meiner Kitteltaschenbibliothek gehören seit Jahr und Tag mindestens zwei Dinge:
Als Palm noch das Maß der Dinge war, gelang es für eine Weile beides unter einen Hut zu bekommen: Das Arzneimittelpocket als Palm Anwendung, meine persönlichen Notizen als Word-Document in "Documents-To-go". Während ich mit dem Arzneimittelpocket noch immer recht zufrieden bin, habe ich für meine Notizen bis jetzt noch keine wirklich befriedigende Lösung gefunden. Die Word Dateien konnte ich sinnvoll nur auf dem heimischen Rechner editieren und syncen. Eine Sortierung nach Kategorien auf dem Palm ging nicht, das Anlegen neuer Notizen unterwegs nervt.
Da die Synchronisation zwischen Palm und Mac bei jedem neuen Palm immer schlechter wurde, liegen sie derzeit sogar in Papierform (siehe Bild) vor und werden alle paar Monate ergänzt und frisch lesbar ausgedruckt (Nein, handschriftliche Notizen sind bei mir aus naheliegenden Gründen keine Alternative...).
So, jetzt gibt's aber Evernote. Und das könnte eine komfortable Lösung für das ärztliche Notizenproblem sein. Zumindest glauben daß einige unsere bloggenden Kollegen (z.B. EfficientMD).
Kurz gesagt ist Evernote ein Notizzettel Programm (Einführugsvideo hier). Hier können Texte, Bilder, Webclips etc. aufbewahrt und verwaltet werden. Soweit nichts neues.
Evernote gibt es aber für den PC, für den Mac und für das iPhone/iPod touch. Neu ist, daß alle Notizen nicht nur lokal gespeichert werden, sondern zentral auf einem Server der Firma.
Und was bringt mir daß für die Klinik? Da kann ich ja nun mal nichts installieren?
Das Programm gibt's auch als Webclient, so daß ich von fast überall auf meine Texte zugreifen und neue erstellen kann. Und wo es keinen Rechner gibt, da habe ich mein iPhone oder iPod touch in der Tasche, denn WLAN gibt's bei uns zumindest mittlerweile klinikumsweit.
(evernote mac client. windows und web version sind sehr ähnlich)
Grob gesagt ist es das. Dazu kommen noch ein paar sehr coole Features wie OCR (Texterkennung) von aufgenommenen Bildern (Fotos nach Text durchsuchen!) oder die Möglichkeit via iPhone kurze Sprachmemos aufzuzeichen. Notizbücher können sowohl privat aber auch öffentlich zugänglich sein. Bis zu einer gewissen Datenmenge ist es umsonst.
(screenshot meiner Hypothermienotiz auf dem iPhone Client)
Jetzt fehlt nur noch das Arzneimittelpocket oder was vergleichbares fürs iPhone und der Palm kann gehen.
Verfasst um 09:01 Uhr in iphone, klinik, Mac, software | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Passend zur derzeit gefühlten Häufung von VT's auf meiner Station sei auf diesen schönen Artikel hingewiesen:
Aus dem Abstract:
Spontaneously terminated VT and appropriately treated VT or ventricular fibrillation episodes occurred with the greatest incidence in the winter months and the lowest incidence in summer, spring, and fall.
A linear regression between the number of episodes and the average daily temperature showed a greater likelihood of the 2 events occurring on cooler days, irrespective of the cause of cardiac disease.
A weekly distribution was also observed, with the greatest proportion of episodes occurring on Fridays and the lowest on Saturdays and Sundays.
Verfasst um 03:35 Uhr in elektrik, kardiologie, klinik | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Es ist kein Geheimnis, dass wir in Deutschland mit der Anzahl der jährlich gemachten Herzkatheter im Internationalen Vergleich ganz vorne liegen. Die Tendenz ist weiter steigend.
Ein guter Grund die Indikationen zum Herzkatheter einmal in einer Leitlinie zusammenzufassen, wie es die DGK jetzt als erste europäische Fachgesellschaft getan hat.
Das Dokument findet sich unter http://leitlinien.dgk.org.
Eine Pocketversion gibt es leider (noch?) nicht.
(Post von unterwegs via Telephon)
Verfasst um 16:07 Uhr in Herzkatheter, kardiologie, klinik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Die neue Leitlinie zur Lungenembolie der European Society ist raus. Die volle Version (40 Seiten) ist quasi als Directors Cut schön zu lesen und gibt einen prima Überblick. Wie immer gibt es auch verschiedene andere Versionen (PocketGuide, PDA Version, Slideset).
Verfasst um 13:34 Uhr in kardiologie, klinik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Verfasst um 16:22 Uhr in ekg, elektrik, kardiologie, klinik | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)
Für alle die - wie ich bis gestern - noch nie was von "Fractional Flow Reserve" gehört haben, hier die Kurzversion:
(Bild via RADI Medical Systems)
Erste Ergebnisse der von der Firma RADI Medical Systems gesponsorte FAME Studie (Fractional Flow Reserve versus Angiography for Guiding PCI in Patients with Multivessel Coronary Artery Disease) wurde nun auf der TCT 2008 Konferenz vorgestellt. Hier wurde die FFR verwendet um bei Mehrgefäß
-KHK zu entscheiden ob eine Stenose gestentet werden soll und die Ergebnisse mit der rein angiographischen Entscheidungsfindung verglichen.
Weniger ist mehr?
In der FFR Gruppe wurden weniger Stenosen revaskularisiert. Gegenüber heartwire sagte Nico Pijls, einer der Autoren: "Bei einer Läsion die keine
Ischämie verursacht, ist das intrinische Risiko sehr niedrig. Niedriger
als das Risko einen Stent zu platzieren." Nichtinvasive Methoden des Ischämienachweises seien gerade bei Mehrgefäß KHK unverläßlich.
Die Autoren berichten nun von einer deutlichen Reduktion von Tod, Myokardinfarkt oder erneuter Revaskularisation durch FFR geleitete Therapie sowie von einer durchschnittlichen Kostenersparnis pro Prozedur von etwa $700.
Währenddessen hat irgendjemand (der Hersteller?) in einem sehr positiv gefärbten Beitrag in der Wikipedia schon gewissermaßen Fakten geschaffen.
Verfasst um 07:00 Uhr in Herzkatheter, kardiologie, klinik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
Die Platzierung von Drug Eluting Stents beim akuten Myokardinfarkt wurde bis jetzt von vielen Interventionalisten als ungünstig angesehen und dementsprechend vermieden. Es galt die Vermutung, daß im Rahmen eines akuten Verschlusses der Drug Eluter im Gegensatz zum Bare Metal Stent ein höheres Risiko für eine Stent Thrombose haben könnte. Andere führen als Argument an, daß es nicht abzusehen sei, ob der notfallmäßig aufgelegte Patient nicht doch in nächster Zukunft einen elektiven (nicht-kardialen) operativen Eingriff bräuchte. Eine notwendige Langzeitmedikation mit Clopidogrel wäre dann problematisch.
Zumindest die erste genannte Vermutung dürfte nun noch mehr ins Wanken geraten: In einer retrospektiven Studie mit 7217 Patienten mit akutem Myokardinfarkt (sowohl STEMI als auch NSTEMI) verglichen Mauri et. al. Mortalitätsraten und die Notwendigkeit erneuter Revaskularisierungen bei DES und BMS Empfängern: Die DES Gruppe war in beiden Punkten leicht überlegen:
"In conclusion, in patients with myocardial infarction treated with stenting, the use of drug-eluting stents is associated with reduced rates of death and repeat revascularization at 2 years of follow-up, as compared with the use of bare-metal stents."
Drug-Eluting or Bare-Metal Stents for Acute Myocardial Infarction
Mauri L et al. N Engl J Med 2008 Sep 25; 359:1330
Man darf auf die derzeit laufenden randomisierten Studien gespannt sein (HORIZONS AMI)
Verfasst um 13:30 Uhr in ACS, Herzkatheter, kardiologie, klinik | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
Die neue DGK Pocket-Leitlinie „Medizinische Leitlinie zur Behandlung von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern“ ist da. Wie immer als Download for free oder gedruckt gegen Rückporto für DGK Mitglieder.
Verfasst um 09:00 Uhr in emah, kardiologie, klinik | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)
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